Interview mit Jessica Wiesner MMAS
Mein Weg als Medium nach der Ausbildung an der Medialen Akademie Schweiz MAS
Jessica Wiesner, spirituelle Heilerin und Medium, teilt offen und einfühlsam ihre Erfahrungen. Ihre warme, einzigartige Art ist auch auf ihrer Website jessicawiesner.com spürbar, ebenso wie ihre Verbundheit und ihr Vertrauen in die geistige Welt.
Das Interview wurde im Oktober 2025 von Elvira und Markus Truttmann geführt.
M.T: Du hast deine Ausbildung an der Medialen Akademie Schweiz (MAS) absolviert und dies ist nun dein fundierter Grundstein für deine Arbeit als Medium. Könntest du uns erzählen, wie es direkt nach dem Abschluss für dich weiterging? Hast du dich sofort in die Praxis gestürzt?
J.W: Nach dem Abschluss der Ausbildung an der MAS in Einsiedeln fühlte ich mich wie nach einer tiefen Transformation. Die Grundlagenseminare, die Übungstage und die Einzel-Coachings mit Elvira hatten mir nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch ein starkes Vertrauen in meine Fähigkeiten gegeben. Elvira hat mich durch die Jahre so wundervoll begleitet, dass ich sofort voll durchgestartet bin. Doch es braucht Mut, Geduld und Zeit, sich zu zeigen und seinen Kundenstamm aufzubauen. Heute weiss ich: Es ist wichtig, den eigenen Rhythmus zu respektieren.
M.T: Das klingt nach einem bewussten Schritt. Konntest du denn sofort professionelle Sitzungen anbieten oder gab es Hürden, die du überwinden musstest?
J.W: Ja, das ist das wundervolle, die Ausbildung an der MAS bereitet einen hervorragend vor. Mit all den praxisnahen Übungen und mit der Anleitung wie eine Sitzung von Anfang bis Ende geführt wird, kann man sofort starten. Aber in der Realität brauchte es für mich Vorbereitung, Geduld und Disziplin. Ich habe meine Website erstellt und so erste Kunden bekommen. Die grösste Hürde war der innere Mut, öffentlich hinzustehen und mich mit meinen Fähigkeiten zu zeigen. Es fühlte sich an wie ein Sprung ins Unbekannte, aber genau das hat mich wachsen lassen.
M.T: Bei Unsicherheiten oder Fragen… wie gehst du damit um? Hast du einen Ansprechpartner, der dich unterstützt?
J.W: Ja klar, das ist mir unglaublich wichtig. Elvira ist für mich eine Mentorin geblieben. Ich kann mich jederzeit an sie wenden, sei es zu einer spezifischen Jenseitsverbindung oder zu ethischen Aspekten. Das gibt mir Sicherheit und Halt. Ich rate jedem: Sucht euch einen vertrauensvollen Begleiter, das stärkt das Vertrauen in eure Arbeit.
M.T: Wie fühlst du dich heute in deiner Rolle als Medium?
J.W: Ich fühle mich erfüllt und dankbar. Es ist, als hätte sich eine Tür geöffnet, durch die ich tiefer in die Seelen der Menschen eintauchen kann. Natürlich gibt es Tage, an denen ich müde bin von der emotionalen Intensität, aber insgesamt spüre ich eine tiefe Freude und Verbundenheit. Es berührt mich zutiefst, wenn Kunden nach einer Sitzung sagen: „Das hat mir Frieden gegeben. Jetzt bin ich gestärkt.“ Das ist pure Dankbarkeit aber auch Demut.
M.T: Welche Herausforderungen hast du in den ersten Monaten nach der Ausbildung erlebt? War der Einstieg in die Selbstständigkeit schwierig?
J.W: Die grösste war definitiv den Mut zu haben, das gelernte umzusetzen und Sitzungen anzubieten. Es braucht Zeit, um Vertrauen aufzubauen, nicht nur in sich selbst, sondern auch in den Prozess. Die Selbstständigkeit erfordert Disziplin. Ich begann Werbung zu streuen mit meiner Website, sozialen Medien und Mund-zu-Mund-Propaganda. Manchmal fühlte ich mich überfordert, aber durch regelmässiges Üben und Reflektieren habe ich gelernt, dass Geduld der Schlüssel ist.
M.T: Was berührt dich am meisten an deiner Arbeit als Medium? Gibt es Momente, die dich besonders emotional bewegen?
J.W: Am meisten berührt mich die Verbindung zu den Verstorbenen und der Trost, den ich damit spenden kann. Ein Kunde erhielt von seiner verstorbenen Mutter eine berührende Botschaft da flossen Tränen der Erleichterung in seinen Augen, das hat mich tief bewegt. Es zeigt mir, wie heilend diese Arbeit ist und erinnert mich daran, warum ich diesen Pfad gewählt habe: Um Liebe und Heilung in die Welt zu bringen.
M.T: Du betonst oft die Wichtigkeit des Übens. Warum ist das nach der Ausbildung so entscheidend, und wie integrierst du es in deinen Alltag?
J.W: Das Üben ist sozusagen das „Herz“ der Arbeit als Medium. Die Medialität ist ein lebendiger Prozess. Ohne das Üben würde ich mich und meine Fähigkeiten nicht weiterentwickeln. Nach der Ausbildung habe ich mir feste Zeiten eingerichtet, für Meditationen, intuitive Übungen und das regelmässige Besuchen des medialen Zirkels an der MAS.
M.T: Wie baust du Vertrauen in deine Fähigkeiten auf, besonders wenn Zweifel kommen?
J.W: Vertrauen wächst durch Erfahrung und Reflexion. In den Coachings mit Elvira lernte ich, auf meine Intuition zu hören. Wenn Zweifel kommen, atme ich tief durch, erinnere mich an erfolgreiche Sitzungen und suche den Dialog mit der geistigen Welt. Es ist ein täglicher Prozess der Hingabe, und ja, es braucht Zeit, aber es lohnt sich.
M.T: Was hat dich in der Ausbildung am meisten geprägt?
J.W: Die Übungstage „Kunterbunt“ mit Elvira waren wertvoll. Sie haben mir gezeigt, wie vielfältig die Medialität ist. Zudem hat es mir geholfen, flexibel und authentisch zu bleiben.
M.T : Was würdest du jemandem raten, der überlegt, eine Ausbildung an der MAS zu machen?
E.T: Hört auf euer Herz, seid mutig und probiert es einfach aus. Wenn die Medialität oder das Heilen euch ruft, traut euch es auszuprobieren. Und denkt dran: Ihr seid nie allein auf diesem Weg.
